Branchen / E-Commerce
Umsatz kann man kaufen. Stammkunden nicht.
Käufer eines Online-Händlers fragen zuerst, woher die Bestellungen kommen. Aus bezahlter Werbung, von einem fremden Marktplatz oder von Kunden, die von selbst wiederkommen? Wir bereiten diese Antwort mit Ihnen vor und sprechen die Käufer an, die zu Ihrem Geschäft passen.
Unternehmenswert berechnen Fünf Minuten, kostenfrei. Ein CARL Experte prüft das Ergebnis.

Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Wiederkäufer und laufende AbosBei Abo-Commerce zählen Laufzeit und Kündigungen, im B2B-Shop die Stammkunden mit regelmäßigen Bestellungen, bei der D2C-Marke der Anteil der Kunden, die ein zweites Mal kaufen. Das ist der Teil des Umsatzes, dem ein Käufer traut.
- Woher die Kunden kommenEigener Shop, Marktplätze, Suchmaschinen, bezahlte Anzeigen, Newsletter. Hängt fast alles an einem Kanal oder an einem einzigen Händlerkonto, fragen Käufer nach. Steigende Werbekosten je Bestellung sehen sie in Ihren Zahlen sofort.
- Marge nach allen KostenKäufer rechnen je Bestellung: Wareneinsatz, Versand, Retouren, Gebühren der Plattform, Werbung. Im Re-Commerce kommen Ankauf, Aufbereitung und Gewährleistung dazu. Wer diese Rechnung selbst vorlegen kann, wirkt glaubwürdig.
- Marke, Lieferanten und LagerGehören Marke, Domains und Produktbilder dem Unternehmen? Gibt es feste Lieferanten oder exklusive Vertriebsrechte? Wie alt ist der Warenbestand? Ein Lager voller Ladenhüter mindert den Preis.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Für Online-Händler kommen meist drei Gruppen infrage. Welche passt, hängt davon ab, ob Ihre Marke eigenständig bleiben soll und wie lange Sie selbst noch mitarbeiten wollen.
- Strategische KäuferHändler, Hersteller oder Marken aus Ihrem Sortiment, die einen Online-Kanal, eine Kundengruppe oder eine Marke hinzugewinnen wollen. Bei Marktplätzen auch Plattformen aus angrenzenden Bereichen.
- Beteiligungsgesellschaften und MarkengruppenInvestoren, die mehrere Online-Marken oder Shops unter einem Dach führen und Einkauf, Logistik und Werbung bündeln.
- Einzelne Unternehmer als NachfolgerErfahrene Händler oder Führungskräfte, die einen laufenden Shop übernehmen und selbst führen wollen. Oft mit einer Bank oder einem Investor im Hintergrund.
Besonderheiten
Was in Ihrer Branche
dazukommt.
- Händlerkonten und PlattformregelnKonten bei Marktplätzen, Zahlungsanbietern und Werbeplattformen lassen sich nicht immer einfach übertragen. Ob das Unternehmen als Ganzes oder nur der Shop verkauft wird, macht hier einen großen Unterschied. Das klären wir vor der ersten Ansprache.
- Kundendaten und NewsletterIhre Kundenliste ist ein wesentlicher Teil des Wertes. Wird nicht das Unternehmen, sondern nur der Shop mit seinen Daten verkauft, setzt der Datenschutz der Weitergabe Grenzen. Das sollte früh geprüft werden.
- Saison und ZeitpunktViele Shops verdienen den größten Teil des Jahres in wenigen Wochen. Käufer wollen vollständige Jahre sehen und das Lager zum Stichtag bewerten. Der Zeitpunkt des Verkaufs sollte dazu passen.
„Dank des engen Zusammenspiels zwischen uns, meinem Transaktionsberater, der im gesamten Prozess ein verlässlicher Ansprechpartner war, und CARL bin ich zuversichtlich, dass mein Unternehmen zukünftig in guten Händen ist. Ich freue mich darauf, mich nun erst einmal den Dingen zu widmen, die in den letzten Jahren zu kurz gekommen sind.“
Zur Transaktion
Aus unseren Mandaten
Inhaber, die diesen Weg
gegangen sind.
Begleitet von CARL. Wer gekauft hat und warum, lesen Sie bei den Transaktionen.
Michael Harren Versand GmbHE-Commerce2022an undropped GmbH
Bonstato GmbHE-Commerce2021an Thrasio Inc.
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Wie bewerten Käufer einen Onlineshop?
Käufer eines Onlineshops sehen zuerst auf das Betriebsergebnis der letzten Jahre, bereinigt um einmalige Effekte und um Ihr eigenes Gehalt. Darauf wenden Käufer einen Faktor an, der von Wiederkäufern, Abhängigkeit von einzelnen Kanälen, Marke und Wachstum abhängt. Der Warenbestand wird häufig gesondert betrachtet. In der kostenfreien Analyse gehen wir diese Punkte für Ihren Shop durch.
Der größte Teil meines Umsatzes läuft über einen Marktplatz. Ist das ein Problem?
Ein Ausschlussgrund ist das nicht, ein Thema schon. Käufer wollen wissen, wie stabil Ihr Händlerkonto ist, wie gut Ihre Bewertungen sind und ob die Marke auch außerhalb des Marktplatzes gefunden wird. Manche Käufer sind auf Marktplatzhändler eingestellt. Diese Punkte arbeiten wir mit Ihnen auf, bevor Gespräche beginnen.
Wird mein Lager mitbezahlt?
In der Regel ja, aber Käufer bewerten es genau. Gängige Ware wird meist zum Einkaufswert angesetzt, alte oder schwer verkäufliche Ware mit Abschlägen. Oft wird im Kaufvertrag ein üblicher Bestand festgelegt und die Abweichung am Tag der Übergabe ausgeglichen. Eine saubere Bestandsführung zahlt sich hier aus.
Ich mache fast alles selbst. Kann ich den Shop trotzdem verkaufen?
Ja, aber der Käufer muss sehen, wie es ohne Sie weitergeht. Helfen können schriftlich festgehaltene Abläufe, Zugänge, die dem Unternehmen gehören und nicht Ihnen privat, und Dienstleister oder Mitarbeiter, die eingearbeitet sind. Viele Inhaber begleiten die Übergabe noch eine Zeit lang. Wie lange, wird im Kaufvertrag vereinbart.
Erfahren Lieferanten oder Wettbewerber vom Verkauf?
Nicht ohne Ihre Freigabe. Interessenten lesen zunächst nur ein Profil ohne Namen. Shopname, Marke und Lieferanten nennen wir erst, wenn ein Käufer Vertraulichkeit zugesagt hat und Sie einverstanden sind.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.