Branchen / Chemie, Pharma und Medizintechnik
Käufer prüfen Ihre Genehmigungen so genau wie Ihre Zahlen.
In der Chemie sind es genehmigte Anlagen und registrierte Stoffe, in der Pharmaherstellung Erlaubnisse und Zulassungen, in der Medizintechnik Zertifikate. Wir bereiten mit Ihnen auf, was davon an Ihrem Unternehmen hängt und wie es beim Verkauf erhalten bleibt.
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Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Genehmigungen, Zulassungen, ZertifikateAnlagengenehmigungen in der Grund- und Spezialchemie, Herstellungserlaubnis und Arzneimittelzulassungen in der Pharma, Konformitätsnachweise in der Medizintechnik. Käufer wollen wissen, worauf sie lauten, wie lange sie gelten und was die letzten Inspektionen ergeben haben.
- Qualitätssicherung, die ohne Sie läuftSachkundige Person, Leitung der Herstellung und der Qualitätskontrolle, Verantwortliche für die Einhaltung der Vorschriften. Sind diese Rollen gut besetzt und die Dokumentation in Ordnung, fühlt sich ein Käufer sicher.
- Kunden und VerträgeIn der Lohnherstellung zählen Laufzeiten, Qualitätsvereinbarungen und die Frage, wie aufwendig ein Wechsel für den Auftraggeber wäre. In der Spezialchemie sind es Freigaben beim Kunden und eigene Rezepturen.
- Anlagen, Standort und UmweltKäufer rechnen mit, was in den nächsten Jahren in Anlagen, Reinräume und Sicherheit zu investieren ist. Sie fragen nach Boden und Grundwasser, nach Störfallvorsorge und nach dem Verhältnis zu den Behörden.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Für Unternehmen in Chemie, Pharma und Medizintechnik kommen meist drei Gruppen infrage. Welche passt, hängt davon ab, was Ihnen nach dem Verkauf wichtig ist.
- Strategische KäuferUnternehmen aus Ihrer Branche, die Produkte, Zulassungen, Herstellkapazität oder Kundenzugang hinzugewinnen wollen. Dazu gehören auch ausländische Unternehmen, die einen Standort in Deutschland suchen.
- BeteiligungsgesellschaftenInvestoren mit Erfahrung in regulierten Branchen. Sie führen häufig mehrere Lohnhersteller, Medizintechnik-Unternehmen oder Anbieter von Spezialchemie zusammen.
- Nachfolger aus dem Unternehmen oder von außenEine Führungskraft übernimmt, meist gemeinsam mit einem Investor. Das Unternehmen bleibt eigenständig, und die verantwortlichen Personen bleiben dieselben.
Besonderheiten
Was in Ihrer Branche
dazukommt.
- Die Form des Verkaufs entscheidet über die ErlaubnisseHerstellungserlaubnis, Stoffregistrierungen und Zertifikate lauten auf das Unternehmen. Verkaufen Sie die Anteile, bleibt das Unternehmen Inhaber. Wird der Betrieb auf eine neue Gesellschaft übertragen, müssen sie in der Regel neu beantragt oder übertragen werden. Welcher Weg für Ihre Erlaubnisse der sichere ist, steht fest, bevor ein Käufer angesprochen wird.
- Altlasten am StandortWo seit Jahrzehnten produziert wird, fragen Käufer nach Boden und Grundwasser. Für Bodenbelastungen können neben dem Verursacher auch der heutige und unter Umständen der frühere Eigentümer herangezogen werden. Eine frühe Untersuchung gibt beiden Seiten Klarheit.
- Vertraulichkeit bei Rezepturen und VerfahrenIhr Wissen ist Ihr Vorsprung. Wir sprechen Käufer zunächst anonym an. Ihren Namen geben wir erst weiter, wenn Sie es erlauben. Rezepturen und Verfahren gehören auch danach erst spät in die Prüfung durch den Käufer.
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Bleiben Herstellungserlaubnis und Zulassungen beim Verkauf bestehen?
Bei einem Verkauf der Anteile in der Regel ja, denn Inhaber bleibt Ihr Unternehmen. Wechseln die sachkundige Person oder andere benannte Verantwortliche, ist das der Behörde anzuzeigen. Arzneimittelzulassungen lassen sich auch einzeln auf einen anderen Inhaber übertragen, das wird der Zulassungsbehörde angezeigt. In der Medizintechnik ist die Benannte Stelle über wesentliche Änderungen zu informieren.
Wie bewerten Käufer ein Unternehmen in unserer Branche?
Grundlage ist meist das Betriebsergebnis der letzten Jahre ohne einmalige Effekte und mit einem üblichen Geschäftsführergehalt. Der Faktor, den Käufer darauf anwenden, hängt von Zulassungen, Kundenbindung, Investitionsbedarf und Umweltrisiken ab. Die kostenfreie Analyse zeigt, wie Käufer Ihr Unternehmen mit seinen Zulassungen einordnen würden.
Auf unserem Gelände wird seit Jahrzehnten produziert. Schreckt das Käufer ab?
Nicht, wenn die Lage bekannt ist. Käufer fürchten weniger die Belastung als die Ungewissheit. Ein Gutachten vor dem Verkauf zeigt, worüber zu reden ist. Im Kaufvertrag wird dann geregelt, wer welches Risiko trägt.
Wir fertigen im Lohn für wenige Auftraggeber. Ist das ein Problem?
Ein Ausschlussgrund ist das selten. Ein Auftraggeber kann seinen Hersteller nicht von heute auf morgen wechseln, denn der Herstellort steht meist in der Zulassung. Käufer wollen verstehen, wie fest die Beziehung ist: Verträge, Laufzeiten, Qualitätsvereinbarungen. Wir bereiten die Antwort mit Ihnen vor, bevor die Frage kommt.
Darf auch ein ausländischer Käufer unser Unternehmen übernehmen?
Grundsätzlich ja. Kommt der Käufer von außerhalb der Europäischen Union, kann je nach Tätigkeit eine Prüfung durch das Bundeswirtschaftsministerium nötig sein, etwa bei bestimmten Arzneimitteln und Medizinprodukten. Wem Sie Ihr Unternehmen anvertrauen, entscheiden Sie.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.