Branchen / Chemie, Pharma und Medizintechnik / Arzneimittelhersteller
Bei Arzneimitteln bewerten Käufer jede Zulassung einzeln.
Bei einem Arzneimittelhersteller sieht sich ein Käufer das Sortiment Präparat für Präparat an: Zulassung, Absatz, Preis, Wettbewerb, Herstellung. Je klarer Sie diese Übersicht vorlegen, desto ruhiger verläuft der Verkauf.
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Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Zulassungen und UnterlagenWem gehören die Zulassungen, in welchen Ländern gelten sie, und sind die Unterlagen auf aktuellem Stand? Käufer fragen auch, welche Präparate eigene Entwicklungen sind und welche auf Lizenzen beruhen.
- Preise und ErstattungBei verschreibungspflichtigen Präparaten bestimmen Festbeträge und Rabattverträge mit den Krankenkassen, was verdient wird. Bei rezeptfreien Mitteln zählen Marke und Stellung in der Apotheke. Käufer bewerten beide Teile getrennt.
- Wirkstoffe und HerstellungWoher kommt der Wirkstoff, gibt es einen zweiten Lieferanten, und stellen Sie selbst her oder im Lohn? Lieferfähigkeit ist ein Wert, den Käufer genau prüfen.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Infrage kommen vor allem andere Arzneimittelhersteller aus dem In- und Ausland, die ihr Sortiment ergänzen oder einen Zugang zum deutschen Markt suchen, sowie Beteiligungsgesellschaften mit Erfahrung im Gesundheitswesen. Manche Käufer interessieren sich nur für einzelne Präparate. Auch das kann ein Weg sein.
Was bei Ihnen dazukommt
- Verantwortliche PersonenEin pharmazeutischer Unternehmer braucht benannte Verantwortliche, unter anderem für die Arzneimittelsicherheit und für die Information über seine Präparate. Wer selbst herstellt, braucht zusätzlich eine sachkundige Person. Haben Sie eine dieser Aufgaben selbst inne, muss die Nachfolge vor Ihrem Ausscheiden geregelt und der Behörde angezeigt sein.
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Wir halten die Zulassungen, lassen aber alles im Lohn herstellen. Was kauft ein Käufer dann?
Er kauft die Zulassungen, die Marken, die Lieferverträge und die Mannschaft, die Qualität, Arzneimittelsicherheit und Vertrieb verantwortet. Das ist ein übliches Geschäftsmodell. Käufer prüfen dann besonders die Verträge mit den Lohnherstellern: Laufzeit, Preise und ob sie einen Eigentümerwechsel überdauern.
Ein großer Teil unseres Umsatzes hängt an Rabattverträgen mit Krankenkassen. Wie sehen Käufer das?
Als planbaren, aber befristeten Umsatz. Sie fragen, wann die Verträge enden, wie Sie bei früheren Ausschreibungen abgeschnitten haben und was ohne Zuschlag vom Umsatz bleibt. Eine ehrliche Darstellung je Präparat ist hier besser als ein guter Durchschnitt.
Unser wichtigster Wirkstoff kommt von einem einzigen Lieferanten. Ist das ein Problem?
Es ist ein Risiko, das Käufer kennen und ansprechen. Einen weiteren Lieferanten aufzunehmen erfordert eine Änderung der Zulassung und braucht Zeit. Haben Sie das bereits begonnen oder halten Sie ausreichend Vorrat, nimmt das der Frage viel Schärfe.
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