Branchen / Bestattungen
Familien rufen den Namen an, den sie kennen.
Ein Bestattungshaus lebt vom Vertrauen im Ort, oft seit Generationen. Wer es übernimmt, übernimmt zuerst diesen Namen und die Verantwortung, die daran hängt. Wir helfen Ihnen, einen Nachfolger zu finden, dem Sie beides zutrauen, und sprechen mögliche Käufer mit der nötigen Zurückhaltung an.
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Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Der Name am OrtWie lange gibt es das Haus, wie fest ist es in Gemeinde, Kirchen, Heimen und Hospizen verankert? Käufer wissen, dass sich dieser Ruf nicht kaufen lässt, sondern nur sorgsam weiterführen. Deshalb bleibt der Name fast immer bestehen.
- Sterbefälle und EinzugsgebietKäufer schauen auf die Zahl der betreuten Sterbefälle über mehrere Jahre, auf den Anteil der Bestattungsarten und darauf, wie viele andere Häuser im Gebiet tätig sind. Eine ruhige, gleichmäßige Entwicklung zählt mehr als ein starkes Jahr.
- VorsorgeverträgeBestattungsvorsorgen sind künftige Aufträge und zeigen, wie sehr Familien dem Haus vertrauen. Käufer prüfen, wie viele Verträge bestehen und ob die eingezahlten Gelder getrennt und sicher angelegt sind, etwa über eine Treuhand oder eine Versicherung.
- Mitarbeiter, Räume und FahrzeugeBereitschaft rund um die Uhr braucht ein verlässliches Team. Dazu kommen Abschiedsräume, Trauerhalle, Kühlung und Fuhrpark. Käufer wollen wissen, was dem Betrieb gehört, was gemietet ist und was bald erneuert werden muss.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Für Bestattungshäuser kommen meist drei Gruppen infrage. Vielen Inhabern ist hier wichtiger als der Preis, wer das Haus weiterführt.
- Bestatter aus der RegionEin Kollege aus dem Nachbarort, der sein Gebiet erweitern möchte. Er kennt die Friedhöfe, die Gemeinden und die Gepflogenheiten. Häufig führt er Ihr Haus unter Ihrem Namen weiter.
- Nachfolger aus Familie oder BetriebWenn die eigenen Kinder nicht übernehmen, ist es oft ein langjähriger Mitarbeiter oder eine Bestattermeisterin von außen. Wir helfen, Kaufpreis und Finanzierung so zu gestalten, dass die Übernahme tragbar ist.
- Bestattungsgruppen und BeteiligungsgesellschaftenÜberregionale Gruppen führen mehrere Häuser unter einem Dach. Nach außen bleibt das Haus meist, was es war: gleicher Name, gleiche Gesichter. Verwaltung und Einkauf werden gebündelt.
Besonderheiten
Was in Ihrer Branche
dazukommt.
- Treuhandgelder aus der VorsorgeGeld, das Kunden für ihre spätere Bestattung eingezahlt haben, gehört nicht zum Vermögen des Betriebs, wenn es treuhänderisch angelegt ist. Bei der Übergabe muss sauber geregelt sein, wie die Vorsorgeverträge auf den Nachfolger übergehen. Das bereiten wir früh mit Ihnen auf.
- Diskretion im OrtEin Gerücht über einen Verkauf kann in einer kleinen Gemeinde Vertrauen kosten. Wir sprechen Käufer zunächst anonym an. Ihr Name fällt erst nach Ihrer Freigabe und nachdem der Käufer Vertraulichkeit zugesichert hat.
- Friedhofsverwaltung und TrauerbegleitungFriedhöfe liegen in Deutschland in der Regel in der Hand von Kommunen und Kirchen. Wer Friedhöfe in deren Auftrag verwaltet oder pflegt, verkauft seine Verträge und sein Team. Käufer prüfen deshalb Laufzeiten und Kündigungsrechte. Trauerbegleitung hängt stark an der Person und wird meist zusammen mit einem Bestattungshaus übergeben.
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Meine Kinder wollen das Haus nicht übernehmen. Welche Wege habe ich?
Mehr, als viele Inhaber annehmen. Infrage kommen ein Mitarbeiter, ein Bestatter aus der Region, ein Nachfolger von außen oder eine Gruppe. Jeder Weg hat andere Folgen für Namen, Mitarbeiter und Ihre eigene Rolle danach. Im kostenfreien ersten Gespräch gehen wir diese Wege mit Ihnen durch.
Bleibt der Familienname über der Tür?
In den meisten Fällen ja, denn der Name ist ein wesentlicher Teil dessen, was der Käufer erwirbt. Ob und wie lange er geführt werden darf, wird im Kaufvertrag geregelt. Wenn Ihnen wichtig ist, wie mit dem Namen umgegangen wird, machen wir das von Anfang an zur Bedingung. Wer kauft, entscheiden Sie, und ein Käufer, der den Namen achtet, darf Ihnen mehr wert sein als ein höheres Gebot.
Wie bewerten Käufer ein Bestattungshaus?
Bewertet wird meist, was Ihr Haus in den letzten Jahren verdient hat, ohne einmalige Effekte und nach Abzug Ihres eigenen Gehalts. Der Faktor hängt von der Zahl der Sterbefälle, der Stellung am Ort, dem Bestand an Vorsorgeverträgen und der Abhängigkeit von Ihnen ab. Eine eigene Immobilie wird gesondert betrachtet. Was das für Ihr Bestattungshaus bedeutet, zeigt die kostenfreie Analyse.
Was geschieht mit den Vorsorgeverträgen meiner Kunden?
Sie sollen beim Nachfolger genauso sicher sein wie bei Ihnen. Wird das Unternehmen als Ganzes verkauft, bleiben die Verträge bestehen. Wird nur der Betrieb übertragen, müssen die Verträge und die hinterlegten Gelder geordnet übergeleitet werden, in der Regel mit Zustimmung der Kunden. Käufer sehen einen gepflegten Vorsorgebestand als Zeichen eines gut geführten Hauses.
Braucht der Käufer einen Meisterbrief?
Nein. Das Bestattungsgewerbe ist in Deutschland kein zulassungspflichtiges Handwerk. Ausbildung, Meistertitel und Gütezeichen der Verbände sind freiwillig, werden von Familien aber wahrgenommen. Für Sie heißt das: Der Kreis möglicher Käufer ist rechtlich offen. Wem Sie das Haus zutrauen, ist damit Ihre Entscheidung.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.