Branchen / Friseur, Kosmetik und Wellness

Ihre Kunden kommen zu einem Menschen, nicht zu einer Adresse.

Im Salon und im Studio hängt die Kundschaft oft an der Person, die sie bedient. Ein Käufer fragt deshalb zuerst, ob Kunden und Mitarbeiter bleiben, wenn Sie gehen. Wir gehen diese Frage mit Ihnen durch, bevor ein Käufer sie stellt, und suchen den Nachfolger, der zu Salon oder Studio passt.

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Illustratives Bild eines Betriebs dieser Branche.

Der Blick des Käufers

Worauf Käufer
achten.

  1. Stammkunden und MitgliedschaftenIm Friseursalon, Kosmetik- oder Tattoostudio zählt, wie viele Kunden regelmäßig wiederkommen und bei wem sie buchen. Im Fitnessstudio sind es die laufenden Mitgliedsverträge, ihre Laufzeiten und die Kündigungen. Ein gepflegtes Buchungssystem belegt das besser als jede Schätzung.
  2. Ein Team, das bleibtFriseure, Kosmetikerinnen, Tätowierer und Trainer nehmen ihre Kunden oft mit, wenn sie gehen. Käufer wollen wissen, wie lange Ihre Leute schon da sind, wie sie bezahlt werden und ob jemand den Betrieb im Alltag führen kann.
  3. Lage und MietvertragLaufkundschaft, Parkplätze, Sichtbarkeit. Wichtiger noch: Wie lange läuft der Mietvertrag, gibt es eine Verlängerungsoption, stimmt der Vermieter einem Wechsel zu? Ohne gesicherten Standort kauft kaum jemand.
  4. Einrichtung und GeräteBedienplätze, Behandlungsgeräte, Sauna- und Badetechnik im Spa, der Gerätepark im Fitnessstudio. Vieles ist geleast oder finanziert. Käufer wollen sehen, was dem Betrieb gehört, was noch abzuzahlen ist und was bald ersetzt werden muss.

Mögliche Käufer

Wer infrage
kommt.

Für Salons und Studios kommen meist drei Gruppen infrage. Bei einem einzelnen Betrieb ist der Käufer häufig jemand, den Sie schon kennen.

  • Mitarbeiter und ExistenzgründerEine Meisterin aus dem eigenen Salon, ein langjähriger Mitarbeiter oder Fachleute, die sich mit einem eingeführten Betrieb selbstständig machen wollen. Für sie zählen ein fairer Preis und eine Finanzierung, die die Bank mitträgt.
  • Filialbetriebe und KettenInhaber mit mehreren Salons, Studioketten im Fitnessbereich oder Betreiber mehrerer Spa-Anlagen, die Standorte und Personal hinzugewinnen wollen.
  • BeteiligungsgesellschaftenSie kommen vor allem bei Betrieben mit mehreren Standorten infrage, etwa Fitnessketten oder größeren Salongruppen. Häufig bleibt die Führung vor Ort bestehen.

Besonderheiten

Was in Ihrer Branche
dazukommt.

  1. Meisterpflicht im FriseurhandwerkDas Friseurhandwerk ist zulassungspflichtig. Der Käufer braucht in der Regel selbst den Meisterbrief oder muss einen Meister als Betriebsleiter beschäftigen. Für Kosmetik- und Nagelstudios gilt diese Pflicht nicht. Das bestimmt, wer Ihren Salon übernehmen kann.
  2. Der Mietvertrag entscheidet mitDer Wert eines Salons oder Studios hängt am Standort. Ein Käufer braucht die Sicherheit, dass er bleiben kann. Wir klären früh, wie der Mietvertrag übergeht und wann der Vermieter eingebunden wird.
  3. Vertraulichkeit gegenüber Team und KundschaftErfährt das Team zu früh vom Verkauf, entsteht Unruhe, und gute Kräfte sehen sich um. Wir sprechen Käufer zunächst anonym an. Den Namen Ihres Salons oder Studios nennen wir erst, wenn Sie zugestimmt haben.

Häufige Fragen

Was Inhaber
uns fragen.

Was ist mein Salon oder Studio wert?

Gerechnet wird meist mit dem, was der Betrieb in den letzten Jahren verdient hat, nachdem Einmaliges herausgerechnet und ein angemessener Lohn für Ihre eigene Arbeit am Kunden abgezogen ist. Darauf wenden Käufer einen Faktor an, der von Stammkundschaft, Team, Standort und Abhängigkeit von Ihnen abhängt. Bei kleinen Betrieben zählt auch der Wert der Einrichtung. Die Analyse Ihres Salons oder Studios ist kostenfrei.

Viele Kunden kommen nur zu mir persönlich. Was heißt das für den Verkauf?

Es macht die Übergabe wichtiger. Käufer rechnen damit, dass ein Teil der Kunden mit Ihnen geht. Sie können vorbeugen, indem Sie Kunden früh an Mitarbeiter heranführen und nach dem Verkauf noch eine Zeit lang im Betrieb bleiben. Wie lange, wird im Kaufvertrag vereinbart.

Braucht der Käufer meines Friseursalons einen Meisterbrief?

In der Regel ja. Wer einen Friseursalon führt, muss in der Handwerksrolle eingetragen sein. Dafür braucht der Inhaber den Meisterbrief oder eine gleichwertige Qualifikation. Alternativ kann ein angestellter Meister als Betriebsleiter eingesetzt werden. So können auch Filialbetriebe und Käufer ohne eigenen Meisterbrief übernehmen.

Was passiert mit den Mitgliedsverträgen meines Fitnessstudios?

Sie sind der Kern dessen, was der Käufer erwirbt. Wird das Unternehmen als Ganzes verkauft, laufen die Verträge unverändert weiter. Werden nur Studio und Verträge übertragen, muss der Übergang rechtlich sauber gestaltet werden. Käufer prüfen außerdem Laufzeiten, offene Beiträge und die Kündigungen der letzten Jahre.

Mein Betrieb ist klein. Lohnt sich ein begleiteter Verkauf überhaupt?

Das klären wir offen im ersten Gespräch, und dieses Gespräch ist kostenfrei. Bei sehr kleinen Betrieben ist die Übergabe an eine Mitarbeiterin oder einen Gründer aus der Region oft der beste Weg. Bei mehreren Standorten oder einem größeren Studio wächst der Käuferkreis deutlich. Das Honorar wird gesondert vereinbart und ist erfolgsabhängig.

Lernen wir uns kennen

Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.

Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.

Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.

CARL

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