Branchen / Produktion und Fertigung / Rohstoffgewinnung und Recycling
Wie viele Jahre reicht Ihr genehmigter Vorrat noch?
Bei Kies, Sand und Naturstein kauft ein Käufer vor allem genehmigte Vorräte und Flächen. Im Recycling kauft er eine genehmigte Anlage und gesicherte Stoffströme. In beiden Fällen ist die Genehmigung so wichtig wie das Ergebnis.
Unternehmenswert berechnen Fünf Minuten, kostenfrei. Ein CARL Experte prüft das Ergebnis.

Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Genehmigungen und VorräteWie groß ist der genehmigte Vorrat, wie lange läuft die Genehmigung, und wie stehen die Aussichten auf eine Erweiterung? Neue Abbauflächen sind schwer zu bekommen. Das macht bestehende Genehmigungen wertvoll.
- Flächen: Eigentum oder PachtKäufer prüfen, welche Flächen dem Betrieb gehören, welche gepachtet sind, wie lange die Verträge laufen und welcher Förderzins vereinbart ist.
- Stoffströme und AbnehmerIm Recycling zählt, woher das Material verlässlich kommt und wer die aufbereiteten Stoffe abnimmt. Bei Kies und Stein zählt die Lage: Transport ist teuer, der Absatz liegt im Umkreis.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Infrage kommen vor allem Baustoff- und Entsorgungsunternehmen aus der Region oder mit überregionalem Netz, die Vorräte, Standorte oder Mengen sichern wollen, außerdem Bauunternehmen, die ihre eigene Versorgung absichern. Beteiligungsgesellschaften interessieren sich eher für Recyclingbetriebe als für einzelne Abbaustätten.
Was bei Ihnen dazukommt
- RekultivierungWer abbaut, muss die Fläche später wiederherstellen. Behörden verlangen dafür häufig eine Sicherheit, etwa eine Bürgschaft. Käufer prüfen, ob Ihre Rückstellungen zum tatsächlichen Aufwand passen. Eine aktuelle, nachvollziehbare Berechnung vermeidet Streit über den Kaufpreis.
- Worauf die Genehmigung lautetJe nach Rohstoff und Bundesland beruht der Abbau auf Bergrecht, Wasserrecht, Immissionsschutzrecht oder Landesrecht. Verkaufen Sie die Anteile, bleibt Ihr Unternehmen Inhaber der Genehmigungen. Wo Bergrecht gilt, lassen sich Berechtigungen nur mit Zustimmung der Behörde auf einen anderen übertragen. Das Zertifikat als Entsorgungsfachbetrieb hängt auch an der Zuverlässigkeit und Fachkunde der verantwortlichen Personen.
Aus unseren Mandaten
Inhaber, die diesen Weg
gegangen sind.
Begleitet von CARL. Wer gekauft hat und warum, lesen Sie bei den Transaktionen.
SPRiNTUS GmbHReinigungsgeräte2023an Kapital 1852
J. Köhle Vertriebs- und Produktions-GmbHLeichtmetallkomponenten2024an Invest AG
Rampp Maschinenbau GmbH & Co. KGMaschinenbauan AS-StahlCenter GmbH
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Meine Abbauflächen sind überwiegend gepachtet. Lässt sich der Betrieb trotzdem verkaufen?
Ja, das ist üblich. Käufer lesen die Pachtverträge genau: Laufzeit, Verlängerung, Förderzins und die Frage, ob der Verpächter einem Eigentümerwechsel zustimmen muss. Verkaufen Sie die Anteile, bleibt Ihr Unternehmen Pächter. Ein frühes Gespräch mit wichtigen Verpächtern kann dennoch sinnvoll sein. Den Zeitpunkt bestimmen Sie.
Mein Vorrat reicht nicht mehr lange, die Erweiterung ist beantragt. Verkaufe ich jetzt oder warte ich?
Eine erteilte Genehmigung bewerten Käufer deutlich höher als eine beantragte. Warten kostet aber Zeit, und der Ausgang ist offen. Manche Kaufverträge lösen das mit einem Teil des Kaufpreises, der erst mit der Genehmigung fällig wird. Wir besprechen mit Ihnen, was in Ihrer Lage sinnvoll ist.
Auf unserem Recyclinghof wird seit Jahrzehnten gearbeitet. Wie gehen Käufer mit dem Boden um?
Sie fragen danach, und zwar früh. Käufer fürchten weniger eine bekannte Belastung als eine unbekannte. Eine Untersuchung vor dem Verkauf zeigt, worüber zu reden ist. Im Kaufvertrag wird dann geregelt, wer welches Risiko trägt.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.