Branchen / Gastronomie und Hotellerie / Lieferküchen und Lieferdienste
Wem gehört Ihr Kunde: Ihnen oder der Plattform?
Eine Lieferküche hat keinen Gastraum und keine Laufkundschaft, ihr Standort ist die Bestellseite. Käufer fragen deshalb zuerst, wie viele Bestellungen direkt bei Ihnen eingehen und wie viel nach Plattformgebühren und Lieferkosten übrig bleibt.
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Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- BestellwegeAnteil der Bestellungen über eigene Internetseite, App und Telefon gegenüber den Lieferplattformen. Eigene Kundendaten und Wiederbesteller gehören zu Ihrem Unternehmen, Bewertungen und Sichtbarkeit auf der Plattform nur bedingt.
- Ergebnis je BestellungWareneinsatz, Verpackung, Plattformgebühr, Fahrer und Rabattaktionen. Käufer rechnen nach, was je Bestellung bleibt, und misstrauen Umsätzen, die mit hohen Rabatten erkauft sind.
- Marken und RezepturenViele Lieferküchen führen mehrere Marken aus einer Küche. Käufer fragen, ob die Namen geschützt sind, die Rezepturen dokumentiert und die Abläufe so beschrieben, dass eine neue Schicht sie umsetzen kann.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Käufer sind Gastronomen und Betreiber der Systemgastronomie, die ein Liefergeschäft ergänzen wollen, Betreiber mehrerer Lieferküchen, die Standorte oder Marken übernehmen, und Gründer aus dem eigenen Team. Das Geschäftsmodell ist jung, und Käufer wollen belegt sehen, dass es dauerhaft Geld verdient.
Was bei Ihnen dazukommt
- Verträge mit Plattformen und FahrernKonten bei Lieferplattformen laufen auf Ihr Unternehmen und lassen sich meist nicht frei übertragen. Beim Verkauf der Anteile bleiben sie bestehen. Käufer prüfen außerdem, ob Fahrer angestellt sind oder als Selbstständige arbeiten, weil daraus Nachforderungen von Sozialabgaben entstehen können.
- Küche und AnmeldungDer Mietvertrag für die Küche geht in der Regel nur mit Zustimmung des Vermieters auf einen Käufer über. Ein neuer Betreiber muss sein Gewerbe anmelden und den Betrieb bei der Lebensmittelüberwachung registrieren lassen.
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Fast alle Bestellungen kommen über eine Plattform. Ist mein Betrieb trotzdem verkäuflich?
Ja, aber Käufer ziehen das Risiko vom Preis ab. Ändert die Plattform Gebühren oder Platzierung, trifft es Ihr Ergebnis sofort. Jede Bestellung, die Sie auf eigene Wege verlagern, etwa durch Beileger oder Vorteile für Direktbesteller, macht Ihr Unternehmen unabhängiger.
Kann ein Käufer nur meine Marken übernehmen und woanders kochen?
Das kommt vor. Dann verkaufen Sie Namen, Rezepturen, die Auftritte auf den Plattformen und Kundendaten, nicht Küche und Team. Der Preis ist meist niedriger als beim Verkauf des ganzen Betriebs. Dafür entfällt die Frage des Mietvertrags.
Wir sind schnell gewachsen, und die Buchhaltung hinkt hinterher. Schadet das?
Ja, und es lässt sich beheben. Käufer und Banken verlassen sich nur auf belegte Zahlen. Auswertungen je Marke und Standort, abgestimmt mit den Abrechnungen der Plattformen, sind die wichtigste Vorbereitung. In der kostenfreien Analyse sagen wir Ihnen, was fehlt.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.