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Zimmer, Küche, Dach: Käufer rechnen zuerst die nächsten Investitionen.
Ein Hotel wird an Auslastung und Zimmerpreis gemessen, entschieden wird aber über Immobilie und Investitionsbedarf. Käufer wollen wissen, was sie in den nächsten Jahren in Zimmer, Bäder, Technik und Brandschutz stecken müssen.
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Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Auslastung, Zimmerpreis und BuchungswegeKäufer sehen sich die Zahlen über mehrere Jahre und Jahreszeiten an. Sie fragen, wie viele Buchungen direkt kommen, wie viele über Portale mit Provision und wie viele von Firmenkunden und Gruppen.
- Zustand des HausesWann wurden Zimmer und Bäder zuletzt erneuert? Wie stehen Heizung, Küche, Aufzug und Brandschutz da? Eine ehrliche Liste mit Kosten hilft mehr als ein geschöntes Bild, denn der Käufer findet es ohnehin heraus.
- Mitarbeiter und FührungDirektion, Empfang, Küche, Hauswirtschaft. Im Familienhotel arbeiten oft Angehörige mit, deren Arbeit in den Zahlen nicht voll auftaucht. Käufer rechnen diese Stellen zu marktüblichen Löhnen ein.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Käufer sind private Hoteliers, die ein weiteres Haus suchen, Hotelgruppen und Betreibergesellschaften, die Häuser meist pachten, und Immobilieninvestoren, die für ein Haus einen Betreiber mitbringen. Für kleinere Häuser kommen auch Gastgeber infrage, die sich selbstständig machen wollen.
Was bei Ihnen dazukommt
- Marken- und BetreiberverträgeLäuft Ihr Haus unter einer Hotelmarke oder in einer Kooperation, bindet dieser Vertrag auch den Käufer oder muss abgelöst werden. Meist hat der Vertragspartner bei einem Eigentümerwechsel ein Mitspracherecht.
- Mitarbeiter und ErlaubnisWird der Hotelbetrieb als Ganzes verkauft, gehen die Arbeitsverhältnisse kraft Gesetzes auf den Käufer über. Die Mitarbeiter werden darüber unterrichtet und können widersprechen. Für Restaurant und Bar braucht der neue Betreiber je nach Bundesland eine eigene Gaststättenerlaubnis oder eine Anzeige.
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Mein Hotel ist ein Saisonbetrieb. Wie gehen Käufer damit um?
Sie sehen sich das ganze Jahr an und fragen, wie Sie die ruhigen Monate überbrücken: Mitarbeiter, Liquidität, Schließzeiten. Ein Saisonbetrieb mit verlässlichen Stammgästen und sauberer Planung ist gut verkäuflich. Käufer aus der Region tun sich damit meist leichter als Gruppen.
Meine Kinder wollen nicht übernehmen, wir wohnen aber im Haus. Was nun?
Das ist häufig und lösbar. Die Wohnung kann mitverkauft, herausgetrennt oder für eine Zeit gemietet werden. Wichtig ist, dass Sie das früh für sich entscheiden, weil es den Kaufvertrag und die Bewertung der Immobilie betrifft.
Kaufen Hotelgruppen auch ein einzelnes Haus wie meines?
Gruppen suchen meist Häuser ab einer gewissen Größe und in bestimmten Lagen, und viele wollen pachten statt kaufen. Dann brauchen Sie für die Immobilie einen zweiten Käufer oder bleiben selbst Eigentümer. Für inhabergeführte Häuser sind private Hoteliers oft die passenderen Käufer.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.