Branchen / Mobilität und Verkehr / Busunternehmen und Nahverkehr
Wann läuft Ihre Linie aus, und wer fährt sie danach?
Ein Busunternehmen lebt von Linien und Aufträgen, die auf Zeit vergeben sind. Käufer ordnen deshalb zuerst Ihren Umsatz: Was fahren Sie mit eigener Konzession, was im Auftrag, und was kommt aus Reise- und Mietverkehr?
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Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Eigene Linien oder AuftragsverkehrLinien mit eigener Konzession, Verkehrsverträge mit dem Landkreis, Fahrten als Subunternehmer: Jede Form hat andere Laufzeiten und Risiken. Käufer wollen für jeden Teil wissen, wann er endet und wie die Aussichten danach stehen.
- Zweites StandbeinSchülerverkehr, freigestellte Verkehre, Reise- und Mietomnibus. Ein Betrieb, der nicht an einer einzigen Vergabe hängt, wird ruhiger bewertet.
- Umstellung der FlotteÖffentliche Auftraggeber müssen bei neuen Vergaben Anteile emissionsarmer Busse berücksichtigen. Käufer fragen, wie weit Sie sind, ob der Betriebshof dafür vorbereitet ist und welche Fördermittel mit welchen Bindungen geflossen sind.
Mögliche Käufer
Wer infrage
kommt.
Käufer sind meist Busunternehmen aus der Nachbarschaft und größere Verkehrsgruppen, darunter Töchter in- und ausländischer Verkehrskonzerne. Beteiligungsgesellschaften führen regionale Busbetriebe zu Gruppen zusammen, und in Familienbetrieben übernimmt häufig ein Betriebsleiter oder Angehöriger.
Was bei Ihnen dazukommt
- Konzessionen auf Zeit und mit WettbewerbLiniengenehmigungen sind befristet. Läuft eine aus, können sich auch andere Unternehmen um die Linie bewerben. Ein Käufer bezahlt deshalb die Restlaufzeit und Ihre Aussichten, nicht ein dauerhaftes Recht.
- Die fachkundige PersonDie Genehmigung setzt voraus, dass eine zur Führung der Geschäfte bestellte Person fachlich geeignet ist. Sind Sie das selbst, muss der Käufer jemanden mit diesem Nachweis stellen oder im Betrieb haben. Die Behörde prüft das.
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Wir fahren vor allem Schüler. Ist das in den Augen der Käufer ein sicheres Geschäft?
Es ist regelmäßig und gut planbar, solange der Auftrag läuft. Vergeben wird er aber vom Landkreis oder Schulträger, meist auf Zeit und über Ausschreibungen. Käufer fragen nach Restlaufzeit und danach, wie oft Sie solche Vergaben schon gewonnen haben.
Kann ich Linienverkehr und Reiseverkehr getrennt verkaufen?
Grundsätzlich ja, und manchmal finden sich so die passenderen Käufer. Jeder Teil braucht aber seine eigenen Genehmigungen, und die Behörde muss einer Übertragung zustimmen. Auch Fahrer, Fahrzeuge und Betriebshof müssen sauber zugeordnet werden. Wir prüfen mit Ihnen, ob sich die Trennung lohnt.
Meine Kinder wollen nicht übernehmen, mein Betriebsleiter schon. Geht das?
Ja, wenn er die persönlichen Voraussetzungen erfüllt: Zuverlässigkeit, fachliche Eignung und finanzielle Leistungsfähigkeit im Sinne des Personenbeförderungsrechts. Den Kaufpreis bringen Betriebsleiter selten allein auf, oft hilft ein Investor oder eine Zahlung in Schritten. Im ersten, kostenfreien Gespräch gehen wir die Wege mit Ihnen durch.
Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.