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Käufer eines FinTech fragen zuerst, wem die Lizenz gehört.
Bei einem FinTech kauft man Technik, Kunden und die Berechtigung, das Geschäft zu betreiben. Ob diese Berechtigung Ihrem Unternehmen gehört oder von einem Partner mit Lizenz kommt, entscheidet über Käuferkreis und Ablauf.
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Mögliche Käufer
Wer kaufen
darf.
Käufer sind Banken, Versicherer und Zahlungsdienstleister, die Technik oder Kundenzugang suchen, Softwareunternehmen, die ihr Angebot um Finanzfunktionen erweitern, und Beteiligungsgesellschaften, wenn das Geschäft bereits Geld verdient.
Was bei Ihnen dazukommt
- Inhaberkontrolle bei eigener LizenzHält Ihr Unternehmen eine Erlaubnis der BaFin, muss der Käufer den Erwerb einer bedeutenden Beteiligung vorher anzeigen. Die Aufsicht prüft ihn und kann den Erwerb untersagen. Das gehört von Anfang an in den Zeitplan.
- Viele Gesellschafter am TischHaben Sie Investoren an Bord, regeln die Beteiligungsverträge, wer einem Verkauf zustimmen muss, wer mitverkaufen darf oder muss und wer zuerst Geld erhält. Das sollten Sie kennen, bevor Gespräche mit Käufern beginnen.
Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Lizenz und PartnerverträgeMit eigener Erlaubnis als Zahlungs-, E-Geld- oder Wertpapierinstitut ist Ihr Unternehmen unabhängiger, dafür wird der Käufer von der Aufsicht geprüft. Läuft das Geschäft über eine Partnerbank, prüft der Käufer diesen Vertrag: Laufzeit, Kündigungsrechte und Regeln für einen Eigentümerwechsel.
- Wiederkehrende Erlöse und KundenverhaltenGebühren je Transaktion, laufende Entgelte, Abwanderung, Kosten je gewonnenem Kunden. Käufer sehen genau hin, ob das Geschäft sich selbst trägt oder auf weitere Finanzierungsrunden angewiesen ist.
- Geldwäscheprävention und TechnikSaubere Identifizierung der Kunden, eine funktionierende Überwachung der Zahlungen und eine dokumentierte, gewartete Software. Mängel hier sind teuer und werden in der Prüfung durch den Käufer gefunden.
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Wir schreiben noch Verluste. Ist ein Verkauf trotzdem möglich?
Ja, aber der Käuferkreis ist ein anderer. Beteiligungsgesellschaften erwarten meist ein positives Betriebsergebnis. Käufer aus der Branche bezahlen für Technik, Kunden, Team oder eine Lizenz, wenn es in ihr eigenes Geschäft passt. Wichtig ist, wie lange Ihre Mittel reichen. Wer unter Zeitdruck verkauft, verhandelt schlechter.
Unsere Partnerbank kann bei einem Eigentümerwechsel kündigen. Was heißt das?
Dann sitzt die Partnerbank faktisch mit am Tisch. Käufer wollen vor dem Abschluss wissen, ob sie den Vertrag fortsetzt. Wir empfehlen, dieses Gespräch früh und gut vorbereitet zu führen. Der Name des Käufers muss dabei zunächst nicht fallen.
Müssen wir Gründer nach dem Verkauf bleiben?
Fast immer erwartet der Käufer das für eine gewisse Zeit, weil Wissen über Technik und Aufsicht an wenigen Personen hängt. Oft wird ein Teil des Kaufpreises später gezahlt und an Ziele geknüpft. Wie das aussieht, ist Verhandlungssache, und Sie entscheiden, welches Angebot Sie annehmen.
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