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Bei der Steuerkanzlei geben oft die Mitarbeiter den Ausschlag.
Steuerkanzleien sind gefragt, weil Buchhaltung, Lohn und Jahresabschluss jedes Jahr wiederkehren. Kaufen dürfen aber nur Berufsträger und ihre Gesellschaften, und den Ausschlag geben oft die Mitarbeiter.
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Mögliche Käufer
Wer kaufen
darf.
Kanzleigruppen kaufen in diesem Feld aktiv und führen mehrere Standorte unter einem Dach. Daneben kommen Kolleginnen und Kollegen aus der Region, größere Kanzleien und angestellte Steuerberater aus dem eigenen Haus infrage. Steht hinter einer Gruppe ein Investor, muss die Struktur berufsrechtlich zulässig sein.
Was bei Ihnen dazukommt
- Wer Gesellschafter sein darfAn einer Steuerberatungsgesellschaft dürfen sich im Wesentlichen nur Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und deren Gesellschaften beteiligen, dazu Angehörige bestimmter anderer freier Berufe, die mitarbeiten. Ein Investor ohne Berufszulassung kann nicht direkt kaufen.
- Lohn- und BuchhaltungsbürosEin Büro, das nur laufende Geschäftsvorfälle bucht und Löhne abrechnet, ist keine Steuerkanzlei. Für solche Büros gelten die Beschränkungen des Berufsrechts in der Regel nicht. Der Käuferkreis ist entsprechend größer.
Der Blick des Käufers
Worauf Käufer
achten.
- Struktur der MandateWie verteilt sich das Honorar auf Finanzbuchhaltung, Lohn, Jahresabschlüsse und private Steuererklärungen? Käufer bevorzugen gewerbliche Dauermandate und fragen, wie alt die Mandanten sind und ob deren eigene Nachfolge geregelt ist.
- Das TeamSteuerfachangestellte, Bilanzbuchhalter und angestellte Steuerberater sind knapp. Für viele Käufer ist Ihr Team der eigentliche Grund für den Kauf. Sie fragen nach Alter, Auslastung und danach, wer welche Mandate betreut.
- Digitale Abläufe und HonorarniveauDigitale Belege, eine gängige Kanzleisoftware und Honorare, die den Aufwand decken, machen die Übernahme leichter. Mandate, die seit Jahren zu günstig abgerechnet werden, mindern den Preis.
Häufige Fragen
Was Inhaber
uns fragen.
Eine Kanzleigruppe hat mich angeschrieben. Wie ernst soll ich das nehmen?
Solche Schreiben gehen an viele Kanzleien. Ernst wird es, wenn klar ist, wer hinter der Gruppe steht, wer nach dem Kauf Gesellschafter ist und was aus Ihrem Namen, Ihren Mitarbeitern und Ihrer Software wird. Ein einzelnes Angebot sagt wenig über den Wert Ihrer Kanzlei. Mit Ihrem Einverständnis sprechen wir weitere Interessenten an, und Sie entscheiden, wer kauft.
Mein Nachfolger soll ein angestellter Steuerberater werden. Geht das?
Ja, das ist ein häufiger Weg. Die Mandanten kennen ihn, und das Berufsrecht ist kein Hindernis. Meist braucht er eine Finanzierung, und oft wird schrittweise übergeben: erst eine Beteiligung, später der Rest. Ein Vergleich mit Angeboten von außen hilft beiden Seiten, einen fairen Preis zu finden.
Was sehen Interessenten von meinen Mandanten?
Zunächst nur anonymisierte Auswertungen: Honorare nach Größenklassen, Branchen und Art der Mandate. Namen und Akten bleiben bei Ihnen. Übergeben werden sie erst nach dem Verkauf und mit Einwilligung der Mandanten.
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Lernen wir uns kennen
Sprechen wir
über Ihr Lebenswerk.
Erzählen Sie uns, wo Sie stehen. Alles Weitere klären wir im ersten Gespräch. Für Unternehmen jeder Größe, in ganz Deutschland.
Erstgespräch und Analyse kosten 0 €. Ein Honorar entsteht erst mit einer Verkaufsbegleitung, die wir gesondert vereinbaren.